Beschreibung der Sanierungsmaßnahme
Das Gebäude befand sich beim Kauf in einem derart sanierungsbedürftigen Zustand, dass man eine Kernsanierung durchführen musste. Die Sanierung begann im Dezember 2004 und dauerte ca. 6 Monate. Da der neue Wohnraum offen und lichtdurchflutet sein sollte, wurden mit Hinzuziehung eines Statikers die Wände außer Bad und WC weitgehend entfernt.
Das Dachgeschoß war über eine Einschubtreppe begehbar und nicht ausgebaut.
Es war eine Einbauküche vorhanden, welche aber komplett entfernt wurde. Der Südbalkon mit ca. 25 qm und der Ostbalkon mit ca. 35 qm wurde nicht genutzt und hatten auch keinen Bodenbelag.
Die Wohnräume hatten einen Massivstabparkett und das Bad Bodenfliesen, welche aber ohne Trittschalldämmung direkt mit dem Boden verbunden waren und stellten so eine Schallbrücke dar.
Daher wurden die Bodenbeläge komplett ausgebaut, eine Perlit Ausgleichs-Schüttung eingebaut und darüber Fermacell Trittschallschutzplatten eingebaut. Um den Tritschallschutz noch zu erhöhen, wurde unter das Bucheparkett eine Sound Protekt Dämmunterlage zusätzlich eingebaut.
Die bestehenden Fenster entsprachen nicht mehr den Anforderungen und wurden durch eine Doppelverglasung mit Holz-Aluminiumrahmen ersetzt.
Die Elektroinstallation wurde komplett erneuert, sowie die Sanitärinstallation im Bad. Es wurde eine Dusche mit 125 / 100 cm Größe mit Duschabtrennung aus Glas eingebaut, sowie eine Sechseckbadewanne.
Das Dachgeschoß wurde komplett ausgebaut und erhielt noch ein zusätzliches WC. Um eine optimale Ausleuchtung zu erhalten, wurden 4 Dachlegefenster 114/144 cm mit Sonnenschutz und Verdunkelungsrolo eingebaut. Die Einschubtreppe wurde entfernt und durch eine Stahlkonstruktion mit Holztritten ersetzt. Das Geländer bestehend aus einem Holzhandlauf und Stahlseilen. Diese bewirken eine Transparenz der gesamten Treppe.
Um die beiden Balkone nutzen zu können, erhielten Sie Kieferbohlen mit einer Holzunterkonstruktion.